Spanische Erde

TH. GUT VERLAG, 2019

Urs Hardegger en a fait un beau roman, très documenté, truffé de citations du journal et complété par plus de 80 brèves notices biographiques. Il a refait le parcours en Espagne d’Edi Gmür, sur le front aragonais et les lieux de combats meurtriers, comme l’ermitage de Santa Quiteria. Il s’est mis dans la peau de son personnage, souffrant de la malaria, pleurant ses copains morts au combat, puis, en prison, reprenant la rédaction de son journal. Jusqu’à présent, on ne savait pas pour quelle raison il existait deux versions, le manuscrit et le feuilleton ; Urs Hardegger fait l’hypothèse intéressante d’une réécriture, complétant par des souvenirs qui reviennent, des noms, des épisodes, supprimant quelques passages trop personnels. Des personnages zurichois apparaissent, les familles d’Edi et de ses compagnons, des collègues, des footballeurs admirés… La seule part de fiction porte sur les réflexions et les états d’âme du personnage principal. Son roman précédent, Es gilt die Tat (2017), était construit de la même manière, sur la base d’une solide documentation historique. Il porte sur les mouvements ouvriers et les troubles à Zurich en novembre 1917.

 

Marianne Enckell, CIRA Lausanne, Juli 2019

Die reale Geschichte von Edi Gmür wäre wohl in den Archiven verstaubt, hätte sie nicht der Zürcher Buchautor Urs Hardegger wiederentdeckt. Das Schicksal des Gemüsehändlers aus Aussersihl hat Hardegger nun in seinem faszinierenden historischen Roman «Spanische Erde. Vier Schweizer gegen Franco» nacherzählt. 

 

Jan Strobel, im Tagblatt der Stadt Zürich 10.4.2019

 

 

«Wir wollten das Leben spüren, wollten Teil der grossen Geschichte werden, wollten uns dem Bösen in dieser Welt entgegensetzen.» Das lässt Urs Hardegger den damals 26-jährigen «Jak» Jakob Aeppli im Juli 1937 am Strand von Barcelona sagen. (…) 

Gmür und die Kollegen erleben einiges, vieles auch, was sie lieber nicht erlebt hätten. «Ich hatte ehrenwerte Gründe, nach Spanien zu fahren», sagt Gmür nach seiner Rückkehr im Prozess, der ihm gemacht wird. Die Spanienkämpfer erhielten Gefängnisstrafen von einigen Monaten für «unerlaubten Eintritt in fremden Militärdienst». Vor Gericht ist es schwierig, die Motivlage so darzustellen, dass die Strafe nicht zu hoch ausfällt. «Abenteuerlust» kann es nicht gewesen sein, «kommunistische Überzeugungen» sind auch nicht so geeignet, und wer «private Gründe» angibt, läuft Gefahr, der Lächerlichkeit preisgegeben oder gar wegen «liederlichen Lebenswandels» noch schärfer bestraft zu werden.

Gmür ist immerhin 30 und sieben Jahre verheiratet, die Kollegen sind jünger. Zwei werden in Spanien umkommen, zwei zurückkommen. Sie werden – so wird angedeutet – «den Weg zurück in ein normales bürgerliches Leben» nicht finden. Auch wenn sie dies im Gefängnis und in dunklen Stunden in Spanien sehnlichst wünschen.

Christoph Bopp, in Luzerner Zeitung, St. Galler Tablatt, Aargauer Zeitung, Schweiz am Sonntag, Juni 2019. 

 

Ein neuer Roman des Schweizer Schriftstellers Urs Hardegger handelt von vier Männern, die sich dem republikanischen Kampf gegen den Militärputsch der faschistischen Generäle anschließen. «Spanische Erde» ist der Titel des Werkes, das die Enttäuschungen der Freiwilligen und Etappen des Krieges schildert. (…) Hardeggers Roman basiert auf einer realen Geschichte und auf den Niederschriften eines der Protagonisten über das Abenteuer im Spanienkrieg.

 

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